Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Konfirmation.

Konfirmation ist lateinisch und bedeutet Bestätigung. Die Jugendlichen bestätigen also mit ihrem eigenen "Ja" das von den Eltern bei der Taufe gesprochene "Ja" zum christlichen Glauben und zur Kirche. 

In der Regel ab 12, dann bist du 14 bei der Konfirmation und kannst dann nach dem Gesetz deine Religionszugehörigketi selbst bestimmen.

Während der Konfirmandenzeit gibt es drei Freizeiten (ein Wochenende zum Kennenlernen, eine Woche in den Sommerferien, ein Wochenende vor der Konfirmation) im Freizeitheim HAUS HANNAH bei Büchen. Ein weiteres Freizeitwochenende gibt es nach der Konfirmation.

Die Konfirmationen werden immer am letzten Sonntag im April und am ersten Sonntag im Mai gefeiert. Es gibt jeweils zwei Gottesdienste, um 9.30 Uhr und um 11.30 Uhr.

Der Unterricht findet einmal in der Woche statt. Er beginnt um 16.30 Uhr mit einer Andacht in der Kirche. Anschließend ist Unterricht in Kleingruppen bis um 18.00 Uhr.

Eine wichtige Veranstaltung der christlichen Gemeinschaft ist der wöchentliche Gottesdienst. Ihn kennen zu lernen, gehört deshalb zum Christ sein dazu - und nicht nur für Konfis! Klar: wer noch nicht so oft da war, für den ist so ein Gottesdienst mit seinen Liedern und Gebeten vielleicht etwas fremd. Das ist aber völlig normal. Eine Fremdsprache lernt man nur durch Üben. Wer sich in die Lieder und die Liturgie eingehört hat, wird sich im Gottesdienst nicht mehr fremd fühlen.

Während der Konfirmandenzeit musst du wenigstens zweimal im Monat zum Gottesdienst gehen.

Bis zur Konfirmation musst du das Vaterunser, das Glaubensbekenntnis, Psalm 23,  die 10 Gebote und die Seligpreisungen der Bergpredigt auswendig gelernt haben.

Unsere beiden Pastoren, Pastor Hofmann und Pastorin Davis, geben den Konfi-Unterricht zusammen mit einem Team von weiteren Unterrichtenden. Eine Reihe von Eltern macht in jedem Jahrgang mit und gibt Konfi-Unterricht.

Während der großen Sommerfreizeit im zweiten Konfirmandenjahr lernst du alles über die Bedeutung des Abendmahls. Danach darfst du auch am Abendmahl teilnehmen.

Früher gab es vor der Konfirmation eine richtige Prüfung vor der Gemeinde. Stattdessen findet heute ein Vorstellungsgottesdienst statt. Das ist ein Gottesdienst, in dem die Konfis etwas von dem erzählen und darstellen, was sie gelernt haben und was sie beschäftigt.

Die Konfi-Freizeiten sind wichtige Veranstaltungen während der Konfi-Zeit. Dort werden wichtige inhaltliche Themen erarbeitet - mit viel mehr Zeit und Möglichkeiten als im normalen Unterricht. Deshalb legen wir großen Wert darauf, dass alle daran teilnehmen.

Eine Auswahl an Konfirmationssprüchen findest du hier:

Der Abendmahlsgottesdienst vor der Konfirmation kann dir dabei helfen, vor der Konfirmation zur Ruhe zu kommen und an die schönen, aber auch unschönen Dinge der Vergangenheit zu denken. Wenn man bei der Beichte und beim Abendmahl noch einmal alles loswerden kann, was einen bewegt, kann man am nächsten Tag unbeschwert die Konfirmation feiern.

Grundsätzlich ja, aber es kommt sehr selten vor. Bevor das passiert, wird auf jeden Fall nochmal mit der Konfirmandin / dem Konfirmanden und den Eltern darüber gesprochen. Der Kirchengemeinderat muss den Ausschluss beschließen. Grund für einen Ausschluss kann z.B. sein, dass jemand selten zum Unterricht erschienen ist.

Grundsätzlich ja. Wichtig dabei ist, mit dem Pastor oder der Pastorin aus der alten und aus der neuen Gemeinde darüber zu sprechen.

 Eine vorgeschriebene Kleiderordnung gibt es nicht. Die Kleidung sollte aber zu dem besonderen festlichen Anlass der Konfirmation passen.

Paten und Patinnen werden zur Konfirmation eingeladen. Sie hatten bei der Taufe versprochen, mitverantwortlich zu sein für den Glauben ihres Patenkindes. Mit der Konfirmation übernimmst du nun selbst die Verantwortung für deinen Glauben - deine Paten werden sozusagen "arbeitslos". Das bedeutet aber nicht, dass nun jeder Kontakt zu ihnen abbrechen muss.

{slide=Was ändert sich mit der Konfirmation?}

Mit der Konfirmation bist du voll verantwortliches Mitglied deiner Kirchengemeinde. Du darfst nun selbst Pate oder Patin werden. Wenn du 16 Jahre alt bist, darfst du den Kirchengemeinderat deiner Gemeinde mitwählen.